Eine Hebamme begleitet Sie von der Schwangerschaft über die Geburt bis zum Ende der Stillzeit. Weil Hebammen vielerorts stark nachgefragt sind, lohnt sich eine frühe Suche – am besten, sobald die Schwangerschaft feststeht.
Was die Krankenkasse übernimmt
Hebammenhilfe ist eine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung. Eine ärztliche Verordnung brauchen Sie dafür nicht. Zu den Leistungen gehören unter anderem:
- Schwangerenvorsorge – auch im Wechsel mit der Frauenarztpraxis,
- Hilfe bei Schwangerschaftsbeschwerden,
- Geburtsvorbereitungskurs,
- Begleitung der Geburt in der Klinik, im Geburtshaus oder zuhause,
- Wochenbettbetreuung mit Hausbesuchen in den ersten Wochen nach der Geburt,
- Stillberatung und Hilfe bei Ernährungsfragen,
- Rückbildungsgymnastik.
Wann Sie mit der Suche beginnen sollten
Besonders für die Wochenbettbetreuung sind Hebammen oft schon Monate im Voraus ausgebucht. Beginnen Sie deshalb möglichst im ersten Drittel der Schwangerschaft mit der Suche. Fragen Sie mehrere Hebammen an und klären Sie, ob Ihr Wohnort im Einzugsgebiet liegt – gerade in ländlichen Teilen des Kraichgaus fahren Hebammen nicht überall hin.
So finden Sie eine Hebamme
- Übersicht in der Region: Hebammen und Geburtshilfe im Kraichgau
- die Hebammensuche des Hebammenverbands Baden-Württemberg
- Empfehlungen aus Ihrer Frauenarztpraxis oder der Geburtsklinik
- Hebammensprechstunden oder Hebammenambulanzen an Kliniken – manche bieten auch Betreuung für Frauen ohne eigene Hebamme an
Wenn es nicht klappt
Finden Sie keine Hebamme für das Wochenbett, informieren Sie frühzeitig Ihre Frauenarztpraxis und die Geburtsklinik. Auch Ihre Krankenkasse kann bei der Suche unterstützen. Nach der Geburt ist außerdem die Kinder- und Jugendarztpraxis eine wichtige Anlaufstelle – suchen Sie auch diese am besten schon vor der Geburt aus.